Das ganze hat sich bei mir in der nähe abgespielt, echt krass. Ein Kumpel von mir kannte sie sogar noch von früher.
Keine heiße Spur - Polizei sucht Zeugen
SCHWENNINGEN/IRNDORF- Trotz fieberhafter Ermittlungen gibt es im Tötungsdelikt Michèle Kassahn noch keine heiße Spur. Bis zum späten Montagnachmittag hatte die Polizei über 130 Personen befragt und vernommen. Gestern gingen nach der Veröffentlichung der Phantomfotos rund 70 Hinweise ein, die einzeln überprüft werden.
Von unserem Redakteur Ludger Möllers
Wirkliche Fortschritte hatte die Polizei gestern noch nicht zu verzeichnen. Behördensprecher Wolfgang Schoch sagte:"Die Ermittlungen der Polizei konzentrieren sich auf die Personen, die sich am frühen Samstagmorgen, in der Zeit zwischen 4.30 und 5.30 Uhr, im Irndorfer Festzelt noch aufgehalten haben." Von den fraglichen 60 bis 70 Personen seien aber noch nicht alle bekannt. Daher seine Bitte:"Besucher, die sich in der fraglichen Zeit im Festzelt aufgehalten haben und noch nicht von der Polizei befragt worden sind, werden gebeten, sich als Zeugen zur Verfügung zu stellen und sich bei der Polizeidirektion Tuttlingen, Telefon 07461/9410, zu melden".
Viele Hinweise seien bereits eingegangen. "Die Menschen rund um Irndorf haben sehr stark reagiert", so Schoch.
SCHWENNINGEN/IRNDORF- Trotz fieberhafter Ermittlungen gibt es im Tötungsdelikt Michèle Kassahn noch keine heiße Spur. Bis zum späten Montagnachmittag hatte die Polizei über 130 Personen befragt und vernommen. Gestern gingen nach der Veröffentlichung der Phantomfotos rund 70 Hinweise ein, die einzeln überprüft werden.
Von unserem Redakteur Ludger Möllers
Wirkliche Fortschritte hatte die Polizei gestern noch nicht zu verzeichnen. Behördensprecher Wolfgang Schoch sagte:"Die Ermittlungen der Polizei konzentrieren sich auf die Personen, die sich am frühen Samstagmorgen, in der Zeit zwischen 4.30 und 5.30 Uhr, im Irndorfer Festzelt noch aufgehalten haben." Von den fraglichen 60 bis 70 Personen seien aber noch nicht alle bekannt. Daher seine Bitte:"Besucher, die sich in der fraglichen Zeit im Festzelt aufgehalten haben und noch nicht von der Polizei befragt worden sind, werden gebeten, sich als Zeugen zur Verfügung zu stellen und sich bei der Polizeidirektion Tuttlingen, Telefon 07461/9410, zu melden".
Viele Hinweise seien bereits eingegangen. "Die Menschen rund um Irndorf haben sehr stark reagiert", so Schoch.
Freiwillige geben DNA-Proben ab
Schoch berichtete weiter, dass die Personen, die als Zeugen vernommen wurde, auf freiwilliger Basis Speichelproben für eine DNA-Analyse abgegeben hätten:"Wir brauchen das DNA-Material, weil in der Festnacht viele Menschen mit dem Opfer in Kontakt waren und wir die Befragten als Täter ausschließen können."
Bei der Obduktion der Leiche seien mit größter Sorgfalt alle DNA-Spuren gesichert worden:"Diese Proben sind nun in der kriminaltechnischen Analyse. Weil hier gründlich und intensiv gearbeitet wird, gibt es noch kene Ergebnisse."
Während in Irndorf die Polizei mit ihrer 30-köpfigen Ermittlungsgruppe in verschiedenen Teams arbeitet, haben auch die elektronischen Medien den Weg auf den Heuberg gefunden. Gestern interviewten fünf Teams für insgesamt zehn Fernsehsender die Irndorfer. Polizeisprecher Schoch: "Wir mussten verhindern, dass die Teams die Eltern der Getöteten belästigen."
Opfer wollte in Irndorf bleiben
Im Gespräch mit unserer Zeitung beschrieb Raimund Glückler, der Zunftmeister der Schwenninger "Wasserschöpfer" den Ablauf des Brauchtumsabends:"Wir sind um 18.45 Uhr mit dem Bus in Schwenningen abgefahren, Michèle war im Häs dabei." Während der Feier habe man sich aus den Augen verloren. Niemand habe das Mädchen bei der Rückfahrt um 1.30 Uhr im Bus vermisst: "Sie hatte angekündigt, in Irndorf bei einer Freundin übernachten zu wollen." Diese Aussage des späteren Opfers wurde von Dritten bestätigt. Gegen 4 Uhr wurde Michèle noch lebend gesehen, wie eine Irndorferin gestern berichtete. Mit wem sie danach sprach, ist noch nicht bekannt.
Der Irndorfer Bürgermeister Norbert Zerr betonte, dass der Brauchtumsabend bis zum schrecklichen Ende sehr friedlich abgelaufen sei.
Mit diesem Phantombild sucht die Polizei einen Mann, der am Tatort gesehen wurde.
Die Polizei fahndet mit diesem Bild auch nach dem Begleiter des am Tatort gesehenen Mannes.