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H.O.H. – Livin In A Casket

 

Hall Of Hell? Livin In A Casket? Da erwartet man eigentlich ja schon wieder drogeninduziertes Teufelszeuch, wobei im epischen Intro gleich klargestellt wird, was es hier wirklich auf die Ohren gibt: “real g shit, real player shit, true baller shit”. Die Crew aus Memphis besteht aus Big J, K.W., Little E und Spoon, von denen einer rasantere Rapsalven als der andere abfeuert und jeder einzelne sich bei William Payne für die astreine Albumproduktion bedanken kann.

Gnadenlos nach vorne ratternde Beats und die stylischsten Synthiesounds des Jahres (mindestens!) – dass es abwechslungsreichere Alben als “Livin In A Casket” gibt, steht außer Frage, aber in ihrer Nische sind H.O.H. über so gut wie jeden Zweifel erhaben. Mit den gewaltig Dampf machenden “L.I.C.” und “Ghetto Heat” startet das Tape gleich mit der Nadel am Anschlag: makellose Beats, makellose Raps, Ghetto Funk in klassischer Ausführung. Das gleiche Spiel gibt’s in den kaum weniger furiosen “Raised In Da Hood” und “Whoot Ridin”. Wohingegen mit “Creepin” auch mal deutlich düsterere Töne angeschlagen werden, wenn’s darum geht, was diese Nachwuchs-Nosferatus die liebe lange Nacht durch so alles treiben.

Ein, zwei smoothe Track zwischendurch wären das Sahnehäubchen gewesen, aber dafür sind H.O.H. wohl die falsche Gruppe. Der Struggle-Track “Niggaz Can’t Hold Me Down” klingt da fast schon wie ein Kompromiss. Abgesehen von der laschen Gesangshook in der Singleauskopplung “Straight Like Dat” ein rundum eindrucksvoller Auftritt von allen Beteiligten, jeden Cent wert.

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