So hab's jetzt auch zweimal durchlaufen lassen (und gelegentlich auch ein bißchen geskippt)
Dass die Anknüpfungspunkte an den Sound von "2001" sehr überschaubar bleiben, macht er ja gleich in "Talk About It" klar, was so ungefähr der grau-en-haft-es-te Opener ist, den er sich aussuchen konnte. Ansonsten wirkt es auf mich wie ein etwas substanzloses Retortenalbum, auf dem er halt mal von allem mal ein bißchen ausprobiert hat. Kein roter Faden und Westcoast-Feeling sowieso gleich null - was nicht unbedingt schlecht sein muss, aber hier halt auch nicht mit irgendwelchen neuen, eigenen Ideen ausgeglichen wird. Mich hat's schon beim ersten Hören stellenweise gelangweilt, was auch ein bißchen damit zu tun hat dass Dre wenig zu erzählen hat. Gerade "Talking To My Diary" wird ja jetzt immer wieder erwähnt, aber das ist einfach nur flach, da kennt man aus dem Untergrund (

)schon ganz andere Kaliber mit solchen Titeln. Und dass er dann auch noch ach so "wehmütig" Ren und Yella erwähnt, denen er auf dieser Scheibe noch nicht mal ne halbe Minute geschenkt hat, macht's nicht besser. Wo die Verbindung zum Film sein soll, kann ich allgemein überhaupt nicht nachvollziehen, weil da ja voraussichtlich genau die Nostalgie-Soße aufgetischt wird, die er auf dem Soundtrack um jeden Preis / fast schon zwanghaft vermeiden will.
Ganz großer Abturn ansonsten die Hooks und der Auftritt von "Skandalrapper" Eminem, der mit seinem Zeilchen "even the bitches I rape come" schon wieder die üblichen berufsempörten Mistgabelschwinger bei Twitter aus ihren Nestern getrieben hat... gäääähn
Denke nicht, dass ich mir das nochmal anhören werde, I was not entertained... nicht Straße genug
